Lizenzierungsprozess für Unternehmen & Startups

Wir begleiten sowohl etablierte Unternehmen als auch Startups durch einen klar strukturierten Lizenzierungsprozess.

Mit maßgeschneiderten Konditionen und besonderem Fokus auf Gründerteams, bei denen Erfinder:innen häufig selbst Gründende sind.

1. Erstgespräch – Kennenlernen & Orientierung

Im unverbindlichen Erstgespräch

  • tauschen wir nicht vertrauliche Informationen zur Technologie, IP-Situation und Zielmärkten aus
  • lernen wir Ihr Geschäftsmodell, Ihre Ziele und Ihren Bedarf kennen
  • klären wir, ob und welches Lizenzmodell strategisch sinnvoll ist

Unterschiede:

  • Unternehmen: Fokus auf strategische Ergänzung des Portfolios, Time-to-Market, Integration in bestehende Strukturen
  • Startups: Fokus auf Geschäftsmodell, Team, Finanzierungssituation und Rolle der Erfinder:innen im Gründungsteam
Ziel

Gemeinsames Verständnis, ob und wie wir den Lizenzierungsprozess gemeinsam weiterführen.

2. Vertiefter Informationsaustausch unter NDA

Vor dem Austausch sensibler Informationen schließen wir eine Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA). Danach erfolgt ein strukturierter Informationsaustausch:

  • Technische Informationen zur Technologie und ihrem Reifegrad
  • Wirtschaftliche Daten (Businessplan, Finanzbedarf, Markteintrittsstrategie)
  • IP-relevante Informationen (Patentanmeldungen, Schutzrechtsstatus, ggf. Co-Ownership)

Besonderheit bei Startups: Wir berücksichtigen, dass Erfinder:innen häufig selbst Gründer:innen sind.

Ziel

Eine verlässliche Informationsbasis für Due Diligence, Konditionen und Vertragsgestaltung.

3. Due Diligence – IP, Markt & Risiken

Wir unterstützen bei der Due Diligence aus IP- und Marktperspektive:

  • IP-Situation: Schutzrechtsumfang, Laufzeiten, Territorialität, Freedom-to-Operate
  • Markt & Wettbewerb: Marktpotenzial, Wettbewerbslandschaft, Eintrittsbarrieren
  • Risiken & Chancen: technologische, regulatorische, kommerzielle und finanzielle Aspekte

Unterschiede im Fokus:

  • Unternehmen: Stärkerer Fokus auf Portfolio-Fit, Synergien und Integration in bestehende Produkte/Strukturen
  • Startups: Stärkerer Fokus auf Investierbarkeit, Skalierbarkeit und Zukunftsperspektive des Geschäftsmodells
Ziel

Transparente Entscheidungsgrundlage für beide Seiten – ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine Lizenz sinnvoll ist.

4. Finanzkonditionen & Termsheet – angepasst an Unternehmen & Startups

Auf Basis der Due Diligence verhandeln wir die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und halten diese in einem Termsheet fest, z. B.:

  • Upfront-Zahlungen
  • Meilensteinzahlungen
  • laufende Royalties

Die Berechnung der Konditionen erfolgt transparent:

  • anhand von Comparables (vergleichbare Markt- und Lizenzdeals)
  • und eines NPV-Modells (Net Present Value)

Für Unternehmen und Startups:

  • Marktübliche, ausgewogene Struktur aus Upfront, Meilensteinen und Royalties
  • Fokus auf Wertbeitrag, Risikoallokation und strategische Bedeutung
Ziel

Faire, marktgerechte Konditionen – für Unternehmen klar kalkulierbar, für Startups finanzierungsfähig und wachstumsorientiert.

5. Ausarbeitung und Abschluss des Lizenzvertrags

Auf Basis des Termsheets erstellen und verhandeln wir den Lizenzvertrag im Detail.

Startup-spezifische Aspekte:

  • Klare Regelungen zu IP-Ownership, Co-Entwicklung und Ergänzung späterer Entwicklungen
  • Vertragsstrukturen, die Investor:innen-Kompatibilität unterstützen

Nach Einigung erfolgt die Unterzeichnung des Lizenzvertrags. Auf Wunsch begleiten wir auch z.B. Weiterentwicklung der IP-Strategie (z. B. weitere Länder oder Anwendungen)

Ziel

Ein rechtssicherer, klar strukturierter Rahmen, der sowohl etablierte Unternehmen als auch Startups langfristig handlungsfähig macht – und Erfinder:innen fair beteiligt.